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Wareneinsatz berechnen — in 30 Sekunden.

Trag vier Zahlen ein und du hast deinen Wareneinsatz, deine Quote und den Betrag, um den du über oder unter deinem Ziel liegst. Kein Login, keine Mail-Adresse. Die Excel-Vorlage für zwölf Monate gibt's darunter dazu.

Dein Wareneinsatz

Kostenlos · Excel · ohne Anmeldung

Die Excel-Vorlage für zwölf Monate

  • Alle Formeln fertig hinterlegt — du trägst nur vier Spalten ein
  • Zwölf Monatszeilen plus Jahressumme, damit du die Entwicklung siehst
  • Zielquote als eigenes Feld, Abweichung in Euro pro Monat
  • Eine Beispielzeile zum Überschreiben, damit klar ist, was wohin gehört
Excel-Vorlage herunterladen
Die Formel

Anfangsbestand + Einkäufe − Endbestand.

Mehr ist es nicht. Was du am Anfang im Lager hattest, plus alles, was geliefert wurde, minus das, was am Ende noch dasteht — das ist die Ware, die tatsächlich durch deinen Betrieb gegangen ist. Geteilt durch den Nettoumsatz ergibt das deine Quote.

Zwei Stolperstellen, die die meisten Zahlen wertlos machen: netto rechnen — die Mehrwertsteuer gehört nie dir, und wer gegen den Bruttoumsatz rechnet, kommt systematisch zu niedrig heraus. Und gleicher Zeitraum auf beiden Seiten — Einkäufe vom März gegen Umsatz vom März, sonst vergleichst du Äpfel mit Birnen.

Personalessen, Bruch und verdorbene Ware stecken übrigens automatisch mit drin. Das ist kein Fehler, sondern der Punkt: Der Wareneinsatz zeigt, was wirklich weg ist — nicht, was verkauft wurde.

Richtwerte

Was normal ist — und was es nicht ist.

Speisen: 28–32 %

Der übliche Korridor. Ein Steakhaus liegt naturgemäß höher, eine Pizzeria tiefer — der Warenkorb entscheidet, nicht die Disziplin.

Getränke: deutlich darunter

Getränke tragen den Deckungsbeitrag. Wenn du beides in einen Topf wirfst, siehst du nicht, welche Seite das Problem hat.

Über 35 %: hinschauen

Selten ist es eine Ursache. Meist sind es vier kleine gleichzeitig — Preise, Portionen, Abfall, Schwund.

Wichtiger als der absolute Wert ist die Richtung. Eine Quote, die drei Monate in Folge um je einen Punkt steigt, ist ein Alarm — auch wenn sie noch im Korridor liegt. Genau dafür ist die Excel-Vorlage mit zwölf Zeilen gedacht.

Und wenn die Zahl zu hoch ist?

Die Quote sagt dir, dass etwas klemmt. Nicht wo.

Das ist die eigentliche Arbeit — und die Unterlagen dafür liegen längst bei dir im Büro. Lieferantenrechnungen zeigen schleichende Preiserhöhungen. Der Kassenauszug zeigt, was sich wirklich verkauft. Die Inventur zeigt, was verschwindet, ohne verkauft worden zu sein. Was bisher gefehlt hat, ist die Zeit, das alles zu lesen.

Genau das kann KI inzwischen übernehmen. Ein Prompt, drei Monate Rechnungen als Foto oder PDF — und du bekommst eine Tabelle, sortiert danach, was dich am meisten kostet:

Prompt · Preis-Schleicher finden
Hier sind meine Lieferantenrechnungen der letzten 3 Monate. Bau mir eine
Tabelle mit jedem Produkt, das ich öfter als zweimal gekauft habe: Preis
im ersten Monat gegen Preis im dritten, Veränderung in Prozent, Menge pro
Monat und was mich die Veränderung pro Monat kostet. Sortier nach Euro-
Auswirkung, größte zuerst. Sag mir dann die fünf Positionen, die mich am
meisten kosten, und ob eine Rechnung doppelt drin ist.

Die meisten finden beim ersten Durchlauf entweder eine doppelt berechnete Lieferung oder eine Preiserhöhung, die seit Monaten unwidersprochen durchläuft.

Gratis-Guide: Erste Schritte mit KI Zum Kostenkontrolle-Guide

Ich hab jahrelang gewusst, dass mein Wareneinsatz zu hoch ist, und nie gewusst, an welcher Stelle. Die Zahl auszurechnen dauert zwei Minuten. Herauszufinden, wo sie herkommt, war früher ein Abend im Büro.

Franky — Gründer von bridge., 14 Jahre Restaurantmanager, Gründer von All You Can Reserve und Olivia.

FAQ

Fragen, beantwortet.

Wie berechnet man den Wareneinsatz?

Anfangsbestand plus Einkäufe minus Endbestand ergibt den Wareneinsatz für den Zeitraum. Die Wareneinsatzquote bekommst du, indem du diesen Wert durch den Nettoumsatz desselben Zeitraums teilst. Wichtig ist, dass beide Zahlen netto sind — also ohne Mehrwertsteuer.

Was ist ein guter Wareneinsatz in der Gastronomie?

Für Speisen liegen die üblichen Richtwerte bei etwa 28 bis 32 Prozent vom Nettoumsatz, für Getränke deutlich darunter. Das sind Branchenwerte, keine Vorschrift: ein Steakhaus liegt naturgemäß höher als eine Pizzeria. Entscheidend ist weniger der absolute Wert als die Richtung, in die er sich über die Monate bewegt.

Warum muss ich mit Nettoumsatz rechnen?

Weil die Mehrwertsteuer nie dir gehört. Rechnest du die Quote gegen den Bruttoumsatz, kommt sie systematisch zu niedrig heraus und du wiegst dich in falscher Sicherheit. Nimm für beide Seiten der Rechnung die Nettowerte.

Was mache ich, wenn die Quote zu hoch ist?

Der Wert allein sagt dir nur, dass etwas nicht stimmt — nicht wo. Die vier üblichen Ursachen sind schleichende Preiserhöhungen der Lieferanten, zu große Portionen, Abfall und Schwund. Alle vier lassen sich aus Unterlagen herauslesen, die du ohnehin schon hast: Rechnungen, Kassenauszug, Inventur.